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Ilona Meroth

Die Sopranistin Ilona Meroth ist in München geboren. Ihre große musikalische Begabung zeigte sich schon früh – sie war viele Jahre Mitglied des Kinderchores des Bayerischen Rundfunks. Es folgten Gesangs- und Schauspielunterricht sowie bereits mit 17 Jahren erste größere Erfolge als Schlagersängerin. Das Bayerische Fernsehen drehte dazu das Feature „Träume aus der Traumfabrik – Der Versuch, einen Star zu machen“. Mit mehreren Schallplatten, Rundfunk- und Fernsehproduktionen machte sich Ilona Meroth einen Namen als Gesangssolistin in den Bereichen Unterhaltungsmusik, Klassik und Hörspiel. Dabei arbeitete sie mit bekannten Produzenten und Musikern zusammen, wie Ralph Maria Siegel, Carl Michalski, Teddy Parker, Gitte, Charly Tabor, Fred Artmeier und Charly Antolini.

Vom Pop zur Klassik

Danach spezialisierte sich Ilona Meroth auf klassische Musik, sie studierte an der Musikhochschule in Wien und am Richard-Strauß-Konservatorium in München, wo sie ihr Studium mit dem staatlichen Diplom im Fach Opern- und Bühnengesang abschloss (Lehrer: Kammersänger Karl Christian Kohn) – einen Meisterkurs absolvierte sie bei Kammersängerin Sylvia Geszty, der jetzt durch wertvolle Anregungen der Sängerin Erika Rüggeberg ergänzt wird.

Mit ihren Auftritten als Gesangssolistin  in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Holland, Schweiz, Italien und Portugal errang Ilona Meroth internationales Renommee. Besonders erfolgreich war sie dabei mit ihren Partien als Ciboletta in „Eine Nacht in Venedig“ von J. Strauss, Cupido in „Orpheus in der Unterwelt“ von J. Offenbach, Auretta in „Die Gans von Kairo“ von W. A. Mozart, Grilletta in „Der Apotheker“ sowie Gabriel und Eva in „Die Schöpfung“ von J. Haydn, mit der Sopran-Partie in „Das Alexanderfest“ von G. F. Händel und der Rolle des Knirps in „Das Wundertheater“ von H. W. Henze.

Breites Repertoire

Ilona Meroth war als Gesangssolistin  festes Ensemble-Mitglied bei den Österreichischen Donaufestwochen in Grein. Sie sang dort u. a. die Kaffeekantate von J. S. Bach, die Larinda in „Der Bürger als Edelmann“ von J. A. Hasse (Aufführungen auch im Theater Schönbrunn in Wien und im Cuvilliéstheater in München), die Vespina in „L’infedeltà delusa“ von J. Haydn sowie die Titelrolle in „Erwin und Elmire“ von J. F. Reichardt (österreichische Uraufführung).

Sie war mehrere Jahre Lehrbeauftragte im Fachbereich Stimmbildung an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ilona Meroth ist Vorstandsmitglied des Verbandes Münchener Tonkünstler und als Gesangspädagogin im In- und Ausland tätig. Viele Jahre war Ilona Meroth Mitglied des Konzertchores des Bayerischen Rundfunks. Sie ist begehrte Gesangssolistin bei einer Vielzahl von Konzerten. Ihr breites Repertoire umfasst Musik des Barock, der Klassik, der Romantik und der Moderne, sakrale Musik, Opern, Operetten, Salonmusik, Wiener Lieder, die Songs der großen amerikanischen Entertainer, Swing und Jazz.

 

 

 

(c) 2006 by I. Meroth